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Friseursalon als einkommensschaffende Maßname für arme Studenten, HCMC, Vietnam
In Vietnam betragen die Studiengebühren an den staatlichen Universitäten über 100 € pro Semester. Die privaten Universitäten und Colleges verlangen sogar noch mehr. Für die meisten Jugendlichen bleibt das Studium nur ein Traum, denn mit einem Studium ist meist auch der Ortswechsel an den Studienort verbunden, der zusätzliche Kosten verursacht.
Mit einem Durchschnittseinkommen der Familien von 50 US$ (ländlicher Raum) sind die Familien kaum in der Lage sich ausreichend zu ernähren und mit dem Nötigsten zu versorgen, geschweige denn, ihre Kinder zum Studium nach Ho-Chi-Minh Stadt oder Hanoi zu schicken. Das Geld reicht ja häufig nicht einmal für Schuluniform und Schulgebühren der schulpflichtigen Kinder.

Einige Studenten versuchen dennoch ihr Glück, und beginnen ein Studium in Ho-Chi-Minh City, Hue, Nha Trang, Can Tho oder Hanoi. Sie sind nebenbei darauf angewiesen zu arbeiten, um das nötige Geld für ihren bescheidenen Lebensunterhalt zu verdienen. Das Leben in der Großstadt ist doppelt so teuer wie in den Dörfern, aus denen sie stammen.
Das Leben als Student ist kein Vergnügen. Es ist harte Arbeit, denn die meisten Studenten verrichten neben ihrem Studium mehrere Jobs.

Mit dem Projekt „Friseursalon“ konnte Projekthilfe Vietnam bei der Einrichtung und Ausstattung eines kleinen Friseursalons helfen. Projekthilfe Vietnam und der Verein „Grüne Brücke“ kam damit einem Wunsch von vier Studenten der Universität HCM-Stadt entgegen, die sich auf diese Weise selbständig machen und ihren Lebensunterhalt durch einen gemeinschaftlichen Friseurbetrieb sichern wollten - und sie haben es geschafft!
Heute arbeiten fünf Studenten in dem Salon und können durch ihren kleinen Friseurbetrieb ihr Studium tatsächlich selbst finanzieren.
 
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